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Ullrich, Jessica: Tierstudien 10/16, „Experiment“. Berlin: Neofelis 2016. 134 Seiten. [978-3-95808-115-4]

Rezensiert von Philipp von Gall (Universität Hohenheim)

Tierversuche sollen Wissen schaffen, sie sind aber auch umstritten. Denn der geplante Erkenntnisgewinn – durch Testen von Hypothesen unter kontrollierten Bedingungen – impliziert die Überzeugung, dass Tiere uns für derartige, meist belastende Eingriffe überhaupt zur Verfügung stehen, und diese Überzeugung ist ethischer Natur.

Dieser Umstand lässt mindestens zwei Bedeutungsvarianten des Begriffes „Tierversuch“ – oder synonym „Tierexperiment“ – zu. Entweder wird der Begriff normativ anspruchslos verstanden und das definitorische Augenmerk auf objektive Merkmale der Praxis gelegt, etwa auf die Erstellung und Prüfung von Hypothesen unter kontrollierten Bedingungen, den praktischen Aufbau eines Versuches inklusive der Beschaffung der Versuchsmaterialen, die beteiligten akademischen Disziplinen, etc. Solche Definitionen gehen nicht auf moralische oder gesellschaftliche Implikationen des Tierversuches ein. Die andere Option besteht darin, den Tierversuch als „dichten“ Begriff zu verstehen, bei dem deskriptive und normativ-evaluative Bedeutungsmerkmale untrennbar miteinander verbunden sind (Williams 1999, 182f.; Putnam 1997, 113f.); oder auch als „essentiell umstritten“, insofern Tierversuche gesellschaftlich anerkannte Werte schaffen, die allerdings derart komplex sind, dass sie sich auf unterschiedliche, miteinander konkurrierende Weisen erklären und beurteilen lassen (Gallie 1956, 171f.). Wie diese zwei Arten von Definitionen zeigen, geht es in Tierexperimenten zumindest auch um Menschen und ihre Bedürfnisse, Intentionen und Bestrebungen. Tierliche Körperreaktionen und emotionale Eigenschaften sind den menschlichen nicht nur vergleichbar, sondern menschliche Körperreaktionen und emotionale Eigenschaften gelten im biologischen Sinne als (säuge)-tierliche. Rund drei Millionen Tiere werden in Deutschland für Versuche gehalten, meist um mit ihren Körpern modellhaft den menschlichen Körper zu simulieren (BMEL 2015).

Ansatz des Bandes

Diese komplexe Verhandlung von Mensch-Tier-Grenzen macht das Experiment relevant für das noch junge Forschungsfeld der Human-Animal-Studies (HAS), welches sich von der naturwissenschaftlichen Tierforschung dadurch abgrenzt, dass es geisteswissenschaftliche Metaanalysen des Bildes vom „Tier“ erstellt, sei dieses Bild wissenschaftlicher, politischer oder künstlerischer Art. Wichtigster Impetus der HAS ist die Anerkennung der tierlichen Agency bzw. Subjektivität in einem sozialen Kontext, in Abgrenzung zur Analyse des Tierkörpers als organische Materie, biologische Funktionseinheit oder Teil der natürlichen Umwelt (deMello 2012).

Der Band 10/2016 „Experiment“ des Fachjournals Tierstudien – das wichtigste Medium der deutschsprachigen HAS – behandelt historische, philosophische, soziologische, kunsttheoretische sowie künstlerische Beiträge zum Thema Tier und Experiment. Die Herausgeberin Jessica Ullrich erklärt im Editorial, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen, darunter eine „sich entwickelnde posthumanistische Ethik sowie Überlegungen zur Biopolitik, die auch Tiere einbeziehen“ (7), erforderten neue Theorien des Tierexperiments. Und in der Tat zeigen die Beiträge dieses Erfordernis, wenn gleich auf sehr unterschiedliche Weise. Sie zeigen, wie sich die klassische, naturwissenschaftlich geprägte Auffassung des Tierversuches ergänzen bzw. revidieren lässt. Dafür werden Tierversuche als soziale Praktiken analysiert, die neben den unmittelbar erzielten Ergebnissen vielfältige Auswirkungen auf unterschiedliche Akteure haben, auf die beteiligten Versuchstiere, aber auch beispielsweise auf die Beobachtenden eines Versuches. Eine Analyse des Tierexperiments aus Sicht der HAS muss den eingangs erwähnten Zwiespalt abbilden, dass Tierversuche nicht nur (objektive) Sachverhalte aufzeigen, sondern auch neue soziale und moralische Realitäten schaffen: Wie lässt sich beides miteinander vereinen? Dieser und damit verbundenen Fragen gehen die Beiträge auf sehr unterschiedliche Weise nach.

Übersicht über die einzelnen Beiträge

Der erste inhaltliche Teil befasst sich mit „Fallstudien – Theorie und Praxis des Tierversuchs“ (5). Die Beiträge behandeln soziologische und historische Analysen des naturwissenschaftlichen und medizinischen Tierversuchs. Arianna Ferrari erklärt das theoretische Konzept „Technoscience“, das die Verflechtung von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft statuiert und das somit gemäß Ferrari zur Überwindung eines anthropozentrischen Menschenbildes beitragen könne. Die Autorin kritisiert die „Unsichtbarkeit“ von Tieren in der technischen Forschung (20), die durch die Ausblendung des phänomenologischen Charakters der Tierbeobachtung bedingt sei und im Fall der genetischen Manipulation von Tieren mit einem (von der Autorin für überkommen befundenen) anthropozentrischen Technologieverständnis einhergehe. Felix Eickelbeck betrachtet das Tierexperiment historisch, und zwar als koloniale Praxis im Indien des 19. Jahrhunderts. Tierversuche zur Übertragbarkeit der Pest wurden damals von deutschen Behörden konzipiert und in Indien durchgeführt, als es dort – anders als im kontinentalen Europa – noch keine rechtlichen Tierschutzregelungen gab. Larissa Deppisch schildert in ihrer Analyse, wie ein besonders grausam anmutender Tierversuch, bei dem Schweine lebendig unter Schneemassen begraben wurden, um ihre Überlebensfähigkeit zu testen, auf öffentlichen Druck hin abgebrochen wurde. Sie erklärt, wie die „Medikalisierung“ (36) der Verschüttung der Schweine legitimierend wirkte: Die gesellschaftliche und rechtliche Bewertung der Verschüttung steht und fällt mit ihrer Bezeichnung als Tierversuch, während politische Strategien der Delegitimierung dieser Praxis darauf abzielten, ihr eben jenen Status als wissenschaftlichen Tierversuch abzusprechen. Deppisch zeigt, inwiefern der Verwendung des Begriffes „Versuch“ eine politische, normative Funktion zukommt, wenn sie impliziert, dass ein Tierversuch per se keine Tierquälerei sein kann. Die Beiträge des ersten inhaltlichen Teils schildern außerwissenschaftliche Rahmenbedingungen, die nicht nur für die Beurteilung der Ergebnisse von Tierversuchen, sondern auch für die Klassifikation einer Praxis als Tierversuch gelten können.

Der zweite inhaltliche Block mit dem Titel „LaborARTorien“ (47) bringt Beiträge über künstlerische und literarische Werke, in denen Tierexperimente verhandelt werden bzw. die sich selbst als Experimente verstehen: Andrea Haarer erklärt Victor Hugos malerische und textliche Kompositionen über Kraken als Experiment; Nike Dreyer untersucht künstlerische Installationen mit lebenden Tieren und erklärt sie zu Experimenten; Stephanie Milling analysiert, wie ethische Aspekte des Tötens von Tieren Einfluss auf die Qualität von künstlerischen Versuchen nehmen und Carla Swiderski deckt die Bezüge zum Experiment in Bettina Suleimann’s Debütroman Auswilderung auf, in dem das Mensch-Tier-Verhältnis anhand eines persönlichen Verhältnisses zwischen einer Experimentatorin und einem von ihr untersuchten Gorilla beschrieben wird. Die Beiträge zeigen, dass Kunst und Literatur die Thematik des Tierversuchs aufgreifen, um den Zwiespalt zwischen wissenschaftlichem Ergebnis und ambivalenter Praxis zu reflektieren. Insofern Künstler und Künstlerinnen experimentieren, produzieren sie nicht jene Form von Wissen, wie es die Naturwissenschaften tun. Dennoch reflektieren künstlerische Tierexperimente das Mensch-Tier-Verhältnis und damit auch den wissenschaftlichen Tierversuch. Die als ‚Animal Turn‘ bezeichnete Hinwendung in den Geisteswissenschaften und den Künsten zum Verhältnis Mensch-Tier entstand nicht unabhängig von neuen biologischen Erkenntnissen über Tiere (Ritvo 2007). Umgekehrt liegt es nahe, dass der Animal Turn auch die Biologie nicht unbeeinflusst lässt. Die Beiträge zeigen, wie künstlerische und literarische Beiträge in der Lage sind, die Verzahnung von Wissen und Moral, Theorie und sozialer Praxis im Experiment darzustellen, indem sie die individuelle Perspektive der Versuchsbetrachtenden und der im Versuch involvierten Tiere schärfen. So wird ein möglicherweise verbreitetes Verständnis vom Tierversuch relativiert, das die Eruierung objektiver Sachverhalte betont. So kann Nike Dreyer erklären, wie künstlerische Installationen mit Tieren als (Tier)-Experimente verstanden werden können. Sowohl Experiment als auch Installation sind für sie in ihrer basalsten Form Eingriffe in einem Raum bzw. „kulturelle Räume, die eine mögliche Ordnung von Menschen und Tieren darstellen“ (62). Indem Kunstinstallationen das Experiment „ästhetisieren“ […], erlauben sie die Reflexion der Ordnung auf Metaebene“ (62). Dreyer erklärt auch die Parallelen des naturwissenschaftlichen und künstlerischen Experiments in ethischer Hinsicht. Auch Kunst kann versäumen, Tieren eine „Agency“ innerhalb eines Experiments zuzuschreiben und kann so das Versuchsergebnis verzerren (Haraway 2008). Kunst kann nicht nur ethische Probleme des Tierversuchs aufzeigen, sondern auch schlicht ethisch fehlgehen, wenn sie Tiere unter Belastungen als namenlose Datenmasse „verbraucht“ (69).

Dass Kunst hier an einer „interdisziplinären Schnittstelle zu den Naturwissenschaften“ (69) arbeitet, wird auch im dritten Abschnitt des Bandes deutlich. Mara-Daria Cojocarus poetische Arbeiten behandeln die Perspektive eines Tierexperimentators (im Beitrag Hirnentzündung) und die Perspektive von Hunden, denen für Versuche die Stimmbänder durchtrennt wurden, damit sie weniger laut bellen (im Beitrag On Debarking). Sie kontrastiert dabei die naturwissenschaftliche Sprache mit einem persönlichen Ausdruck und daran anknüpfenden moralischen Zweifeln. Thomas Thwaites und Maja Smrekar experimentieren an ihrem eigenen Verhältnis zu Tieren bzw. Tiersein. Michael Burton und Michiko Nitta verfolgen die Idee, dass bestimmte, gentechnisch veränderte Tiere das Lebenserhaltungssystem der Erde regenerieren können – sie erfinden unrealistische Ideen für Tierversuche und zeigen damit die Grenzen der Wissenschaftlichkeit auf.

Der umstrittene Begriff des Experiments: Zwei Fälle

Anhand von zwei Beiträgen soll nun ein neues, erweitertes Verständnis des Tierversuchs erläutert werden, das der Band aufzeigt. In der Metaperspektive auf die Praxis des Versuches geht der Blick unweigerlich weg von den im Versuchsaufbau intendierten Versuchsergebnissen hin zu allgemeinen, oft nicht im Versuchsaufbau diskutierten Auswirkungen. Das verdeutlicht Stephanie Millings Beitrag über den künstlerischen Versuch von Marco Evaristti mit dem Titel Helena. Evaristtis Installation folgt einem einfachen Versuchsaufbau: „Zehn offensichtlich verkabelte, betriebsbereite Mixer stehen auf einem Tisch und sind mit Wasser gefüllt. In ihnen befindet sich je ein Goldfisch“ (71). Indem die menschlichen Betrachter die Möglichkeit erhalten, den Mixer anzuschalten bzw. zu testen, ob er tatsächlich funktioniert, werden sie zu Versuchsobjekten des Künstlers. In seinem selbsterklärten „sozialen Experiment“ unterteilt Evaristti die zu untersuchenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach ihren Reaktionen in drei Gruppen ein: „Sadisten“, „Voyeure“ und „Moralisten“ (72f.). Das Verhalten soll über die Verteilung informieren. Tatsächlich drücken einzelne Betrachter den Knopf des Mixers und Fische kommen dabei um. Daraufhin kommt es, offenbar vom Künstler beabsichtigt, zum Skandal und zu Tierschutzprotesten. Bei einer erneuten Installation von Helena im Jahr 2006 in Österreich drangen Aktivist_innen in den Ausstellungsraum ein, retteten die Goldfische und zerstörten die Mixer. Diese Reaktion hatte der Künstler in seinem Experiment allerdings nicht bedacht, er sei „sehr besorgt über ihre Reaktion [der Aktivisten]“ und fand sie „extrem“ (74). Für Milling ist dagegen die Zerstörung eine logische Konsequenz, ein „Ausweg“ aus einer „perfiden Versuchsanordnung“ (77). Die Idee, dass die unbemerkte Rettungsaktion auch inszenierter Teil des Versuchsaufbaus hätte sein können, es aber offenbar nicht war, und dass die Zerstörung der Mixer das Ergebnis des sogenannten sozialen Experiments dennoch maßgeblich prägte, verdeutlicht den Charakter des Experiments als soziale Praxis, die Realität nicht nur abbildet, sondern auch prägt. Millings Darstellung des Experiments fordert die Frage heraus, ob Intention und Wirkung, Untersuchte und Untersuchende, Wissen und Moral eines Tierversuches wirklich derart strikt voneinander getrennt werden können, wie es das klassisch naturwissenschaftliche Verständnis vorsieht. Den eingangs erwähnten Bedeutungszwiespalt zwischen dem Versuch als Vorgang, der Wissen schafft, und dem Versuch als umstrittenes Versprechen eines Mehrwertes für die (menschliche) Gesellschaft fängt Milling in ihrem Beitrag ein: Als Versuchsergebnis gilt auch das Wissen um seine vielfältigen Auswirkungen.

Das zweite Beispiel für ein erweitertes Verständnis ist die Performance von Maja Smrekar. Sie untersucht empathische Bezüge in einem sehr eigenartigen und offensichtlich unwissenschaftlichen Versuch. Sie selbst nährt und pflegt einen jungen Hund und unterzieht sich dafür einem physiologischen Training, um den Hund am eigenen Körper stillen zu können. Dies gelingt ihr, und schon allein dies ist ein beachtliches Ergebnis, wenn auch nicht unumstritten, da nichts über die biologische Mutter des Hundes bekannt ist. Ihr Verhältnis zum Hund ist das der sorgenden Mutter. Sie erkundet erklärtermaßen ihr eigenes „Frau-Werden“ und „Tier-Werden“ (109). Künstlerisch experimentell geht es aber auch um die Wirkung des Bildes einer Frau, die einen Hund stillt, auf die Betrachtenden. Durch das Stillen eines Tieres durch eine Frau verhandelt die Installation das Tier-sein dieser Frau. Um die Performance einzuordnen, muss das physiologische und das psychologische Mensch-Tier-Verhältnis zusammengeführt werden. Smrekar zeigt eine Art zu experimentieren, bei der nicht nur der objektive Vorgang, sondern auch die Anerkennung der beteiligten subjektiven Perspektiven maßgeblich ist, um das Ergebnis zu erfassen.

Abschließende Betrachtung

Zusammenfassend zeigen die Beiträge des Bandes ein erweitertes Verständnis des Tierversuches auf, das neuere philosophische und soziologische Theorien berücksichtigen sollten: die Anerkennung der Umstrittenheit dessen, was als Versuch und als Ergebnis eines Versuches jenseits disziplinärer Gräben gelten kann. Tierexperimente liefern danach nicht nur den kontrollierbaren Rahmen für die Eruierung von Fakten, sondern können auch unsere Wahrnehmung von ethisch relevanten Mensch-Tier-Grenzen beeinflussen. Das Versprechen eines höherwiegenden Nutzens durch Tierversuche hängt von der Verhandlung dieser Grenzen ab. Die Struktur des Bandes ermöglicht eine breite Übersicht über das Thema „Experiment“ aus Sicht der HAS. Da die Beiträge jedoch kaum aufeinander bzw. auf gemeinsame Forschungsfragen eingehen, ist der Leser oder der Leserin mit einer umfangreichen Interpretationsaufgabe konfrontiert, um die Beiträge methodologisch und inhaltlich in Verbindung zu setzen. Der Band verzichtet auf eine inhaltliche Einführung, und basale Kenntnisse über Praxis und Politik von wissenschaftlichen Tierversuchen müssen daher vorausgesetzt werden, um die Gesamtdimension des Themas – jenseits von vereinzelten geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Exkursionen – vollends zu erschließen. Der Herausgeberin gelingt es, Beiträge sehr unterschiedlicher Art gewinnbringend zusammenzutragen, die am Ende zu der Erkenntnis beitragen: Die Leben der für Tierversuche gehaltenen und am Ende oft getöteten, tierlichen Individuen mehren nicht nur unser Wissen, sondern in zunehmendem Maße auch unsere Bedenken.

Literatur

Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL): Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015 - Bericht über den Stand der Entwicklung des Tierschutzes, Bonn, 2015.

DeMello, Margo. Animals and Society. An Introduction to Human-Animal-Studies, New York: Columbia UP, 2012.

Gallie, Walter Bryce. “Essentially Contested Concepts.” In: Proceedings of the Aristotelian Society, New Series 56, 1956, 167-198.

Haraway, Donna. When Species Meet, Minneapolis: University of Minnesota, 2008.

Ritvo, Harriet. “On the Animal Turn.” In: Daedalus 136, 2007, 118-122.

Putnam, Hilary. Für eine Erneuerung der Philosophie, Philipp Reclam: Stuttgart, 1997.

Williams, Bernard. Ethik und die Grenzen der Philosophie, Hamburg: Rotbuch-Verlag, 1999.

© 2017 Zeitschrift für philosophische Literatur, lizenziert unter CC-BY-ND-3.0-DE

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